Home
- Details
- Geschrieben von: Thomas Pöchmann
- Kategorie: News
- Zugriffe: 858
Ganz im Zeichen von Ehrungen und Vorstandswahlen stand die Jahreshauptversammlung des Fußball-Clubs „Leergut“ Ichelhausen, zu der sich die Freizeitkicker jüngst im Dillheimer Gasthaus Wahl getroffen hatten.
Zu Beginn blickte der Vereinsvorsitzende Marc-Sven Werkmeister auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. Das Vereinsoberhaupt erinnerte an das dreitägige Kleinfeldturnier auf dem Rasenplatz der Dillheimer Fußballer, gegen deren Mannschaft die Leergut-Kicker im Freundschaftsspiel zum Auftakt des Festwochenendes unterlagen. An dem zum 27. Mal veranstalteten Turnier hatten 16 Hobbymannschaften teilgenommen und standen sich in 56 Partien auf dem Spielfeld gegenüber. „Mit dem erneuten Sieg der Becksfighters blieb der Alois-Pöchmann-Gedächtnis-Pokal in der Dillgemeinde“, betonte Werkmeister. Mit einem zünftigen Frühschoppen, zu dem sich weitere befreundete Hobbymannschaften gesellt hatten, war das Wochenendspektakel ausgeklungen.
Weiterlesen: Ehrungen und Vorstandswahlen auf der Jahreshauptversammlung der Leergut-Kicker
- Details
- Geschrieben von: Thomas Pöchmann
- Kategorie: News
- Zugriffe: 1070
Über 70 Jahre lang zogen die Mitglieder des Bund der Vertriebenen, Ortsgruppe Ehringshausen Jahr für Jahr an den letzten Apriltagen in den Wald und kehrten nach dem Fällen und geschulterten Transport mit einem „Maibaum“ zurück. Damit ist jetzt Schluss, denn zukünftig ragt in der Ecke Ichelhäuser Straße / Memelstraße das ganze Jahr über die Spitze eines farbenfrohen Mastes über die Dächer Ichelhausens hinaus und wird die Tradition als Mahnmal für die Vertreibung nach dem zweiten Weltkrieg aus den Ostgebieten fortführen. In einer kleinen Feierstunde wurde der neue Mast jüngst vor zahlreichen Ichelhäusern seiner Bestimmung übergeben.
„Ichelhausen entstand in den Jahren von 1950 bis 1970 und 80% der Einwohner waren Vertriebene, die sich am Rande der Ortsgrenze Ehringshausens niederließen“, betont Ortsgruppenvorsitzender Josef Roth. Der Mann der Geburtsstunde Ichelhausens erklärt die Doppelfunktion des Baumes samt bunt geschmückter Spitze, denn die aus seiner Heimat mitgebrachten Tradition des Maibaumstellens dient nicht nur der Erinnerung an die Vertreibung aus den Ostgebieten Ost- und Westpreußen, Nieder- und Oberschlesien, Pommern und dem Sudetenland nach dem Krieg, sondern begrüßt nach dem tristen Grau des Winters auch den bevorstehenden Frühling mit all seiner Farbenpracht.